00:00:04: Der Chef sagt, da hast du ein Fehler gemacht und das sagt er vor versammelter Mannschaft.
00:00:10: Das tut weh!
00:00:11: Man könnte das Gefühl haben, Fehler machen ist wie eine Krankheit – man will sie nicht und man redet ungern drüber.
00:00:18: Wir wissen aber dass wir aus Fehlern lernen können und umgehen sie dennoch wenn es irgendwie geht.
00:00:25: In vielen Situationen ist das logisch etwa bei Prüfungen von denen ich einige hinter mir habe und natürlich versucht habe Fehler zu umgehen.
00:00:34: Im normalen Leben aber gehören Fehler dazu, wie das Zähne putzen und die Mittagspause.
00:00:39: Gut dass die meisten Menschen hartnäckig bleiben und ihr Scheiter nicht als endgültige Niederlage betrachten.
00:00:45: Beispiel ist Elvis Presley der hat sich nicht beirren lassen obwohl man ihm nach dem ersten Vorsingen die Tür wies obwohl ihr Manuskript von Harry Potter zwölfmal abgelehnt wurde.
00:00:59: Jetzt habe ich aber vermutlich zwei verschiedene Dinge in einen Topf geworfen, Fehler machen und scheitern – aber darüber reden wir später!
00:01:08: Und zwar mit Professor Christoph Säckler, Lehrstuhlinhaber für jetzt vor sich entrepreneurial strategy an der ESCP Business School in Berlin.
00:01:20: Er ist Speakerberater und ausgewiesener Experte Thema Fehlerkultur und Scheitern.
00:01:27: Und damit grüße ich euch zum Podcast Prototyp von Ingenieur.de-und VDI Nachrichten, der ich – das ist Wolfgang Schmitz!
00:01:35: Und natürlich auch ein herzliches Hallo an Christoph Säckler.
00:01:39: Hallo Wolfgang ganz vielen Dank für die Einladung.
00:01:41: Bitteschön.
00:01:42: Hallo Christoph bist du schon mal gescheitert?
00:01:47: Professorin scheitern ja normalerweise nicht, jetzt hat man so zumindest...
00:01:51: Ich glaube, Scheitern ist so ein bisschen inherent in der Wissenschaft.
00:01:55: In der Wissenschaft versuchen wir immer neue Sachen rauszufinden und dann beschäftigt man sich ganz lange damit und dann ganz oft funktionieren sie leider auch nicht.
00:02:04: Dann beschreiben mir ganz viele Artikel und zur Beschäftigung uns ganz viele Jahre damit.
00:02:09: Und dann werden sie abgelehnt und von daher scheitert es ein bisschen.
00:02:13: Teil der Jobbeschreibung, würde ich was sagen?
00:02:17: Also okay also mit anderen Worten ja du bist schon gescheitert!
00:02:20: Ja, Fehler gemacht hast du eh.
00:02:22: Davon gehe ich mal aus.
00:02:23: Fehler
00:02:23: mache ich noch mehr.
00:02:27: Warst Du denn weise genug aus den Fehlern zu lernen?
00:02:34: Das sollen andere beurteilen.
00:02:37: Aber tatsächlich ist es ja gar nicht so leicht aus Fehlernen zu lernen auch wenn wir das immer so hoffen.
00:02:41: was Fehleren lernen ist kein Automatismus.
00:02:44: Bei der Recherche bin ich auf den Arbeit Psychologen Michael Fräse von der Uni Lüneburg gestoßen.
00:02:51: Der hat sich um die Fehlerquote in einund sechzig Ländern, hatte er sich damit beschäftigt mit dem Thema und ist zu dem Schluss gekommen dass Deutschland uns Singapur auf den beiden letzten Plätzen landet.
00:03:03: Wie erklärt ihr das?
00:03:05: Warum haben wir so Probleme mit Fehlern?
00:03:08: Ja, erstmal sozusagen vielleicht um die Studie einzuatmen.
00:03:11: Das ist natürlich schon sehr interessant.
00:03:14: Es sagt ja im Grunde genommen, dass Deutschland eine sehr ausgeprägte Fehlerkultur in einer bestimmten Richtung hat.
00:03:21: Nämlich das Fehler... Dass wir in Deutschland in der Tendenz immer sehr fehlerintolerant sind und das kennt man auch aus Gesprächen mit Leuten aus anderen Ländern.
00:03:31: Das kennen wir vielleicht auch ein bisschen aus einem eigenen Alltag und das einfach was wir erst mal anerkennen müssen.
00:03:37: Interessant in der Studie ist auch noch eine andere Frage.
00:03:39: Also wird nicht nur gefragt, wie die Leute die Fehler-Toleranz einschätzen sondern auch Wie die Leute in Deutschland einschätzen dass sie dann mit Fehlern umgehen sollen?
00:03:49: Was man jetzt auf welchem Rang Deutschlands darliegt
00:03:52: Oh von ein sechzig.
00:03:55: Ich bin mal mittenfeld Das ist ja einfach dreifig.
00:04:00: Mittelfeld ist immer gut.
00:04:04: Es gibt die Frage, wie schätzen Sie die Fehlertoleranz in Deutschland ein?
00:04:08: Und da sagen alle ganz niedrig.
00:04:10: und dann wird gefragt, wie sollte denn die Fehler Toleranz in Deutschland sein?
00:04:14: Und dann sagen die meisten tatsächlich, sie sollte sehr viel toleranter Fehler gegenüber sein.
00:04:19: Da ist man so auf Platz neun, Platz zehn also relativ weit vorne dran.
00:04:23: Es gibt eine unheimliche Diske-Panz in der Einschätzung, wie es ist und wie es sein sollte.
00:04:27: Das fand ich immer ganz interessant.
00:04:29: Da gibt's einige Parallelen aber den möchte ich jetzt nicht zu anderen... anderen Dingen, ich denke an Klimawandel.
00:04:34: Da weiß auch jeder was sich da tut und trotzdem tun wir nichts
00:04:37: dagegen.".
00:04:37: Okay aber das ist jetzt wirklich... Ich will gar nicht abschweifen!
00:04:40: Was ist denn eigentlich?
00:04:40: Das hatte ich eben schon angedeutet der Unterschied zwischen Fehlern und Scheitern generell?
00:04:46: Ja also wenn ich hier über Fehler spreche Auch wenn ich ja die Fräse über Fehler spricht dann sprechen wir über eine Diskopanz Also über einer Abweichung von irgendeinem Ziel oder von einer Norm.
00:04:58: Also ich will irgendwas erreichen und krieg es nicht hin.
00:05:02: und was jetzt speziell bei Fehlern ist, dass ich auch Kontrolle über diese Handlung habe.
00:05:07: Das heißt, ich will irgendwie etwas machen und hab tendenziell alle Sachen die ich dafür brauche aber ich schaffe es einfach nicht aus welchen Kunden auch immer.
00:05:14: Und im Nachhinein denkt man beim Fehler immer so eigentlich hätte ich's besser wissen sollen oder besser machen können.
00:05:21: das ist so ein bisschen sehr charakteristisch von Fehlernen.
00:05:25: Wenn man so über Fehler nachdenkt, dann ist es ein bisschen unterschiedlich zum Scheitern.
00:05:30: Weil dann ist an Scheittern eine potenzielle negative Konsequenz von Fehlern.
00:05:35: Meistens ist Scheitarn die Konsequent von ganz vielen Fehlerm.
00:05:38: Es ist eigentlich nie so das einer einen Fehler macht und dann ist man gescheitert.
00:05:42: Meinstens ist das so dass man ganz viele Fehler macht um die Fehler nicht aufgedeckt werden und dann scheitert irgendwas und fährt gegen die Wand Und oftmals kommen beim Scheitern auch noch irgendwie Umwelteinflüsse mit dazu.
00:05:54: Das heißt schon, dass man ein bisschen konkret zu machen.
00:05:56: Beispielsweise Covid haben noch viele sehr präsent wenn ich beispielsweise so ein Tourismusunternehmen war und dann beispielsweise gar keinen Fehler selbst gemacht habe aber dann kommt Covid und dann gehe ich bankrott weil im Grunde genommen keiner mehr rumreist.
00:06:13: das kann auch zu Scheittern führen ist aber unterschiedlich von Fehlern.
00:06:16: Also der Unterschied ist im Kondom ein Fehler, was in Abweichungen die aus eigenen Handlungen entsteht.
00:06:22: Und Scheitern ist eine potenzielle negative Konsequenz.
00:06:26: und dann gibt es aber natürlich auch noch positive Konsequenten von Fehlern wie zum Beispiel Lernen und Innovation Resilienz.
00:06:32: Gibt's das positive Erfolgen nach dem Scheittern?
00:06:36: Ja klar!
00:06:36: Weil man sagt ja aus Fehleren lernt man, aber lernt mal auch aus Scheitdern.
00:06:41: Also Scheitern ist im Grunde eine Situation, die man persönlich als sehr schlecht einschätzt.
00:06:47: Das ist so ein bisschen der Kern von Scheittern und wenn man zu dem Schluss kommt dann hat man natürlich Informationen darüber wie es zu diesen Scheitdern kommen kann.
00:06:58: Und wenn man dagegen was tut, dann kann man da draußen herren also im Grund um.
00:07:02: ähnlich wie bei Fehlern
00:07:04: Hat das vielleicht auch was, wir waren eben bei dem Vergleich der Länder.
00:07:06: Vielleicht auch etwas mit den Scheitern zu tun?
00:07:09: Wenn ich zum Beispiel ein Start-up habe und Scheiter, dann kommt es ja darauf an wie ich aufgefangen werde.
00:07:15: Ich kann mich selbst auffangen irgendwo aber ich werde natürlich auch durch das System aufgefahren.
00:07:19: ist dieses System in Deutschland nicht so stabil Wie man sich das erhoffen mag?
00:07:26: vielleicht
00:07:27: Ja, also es kommt bei der Fehlerkultur immer, wie gesagt in Deutschland haben wir eine sehr spezielle Fehlerkulturen.
00:07:34: Nämlich in der Tendenz relativ fehlerintolerante Kultur und das unterscheidet sich aber natürlich sehr stark über die unterschiedlichen Industrien.
00:07:43: Also eher traditionelleren Industrie hatten eher eine größere Fehlerintoleranz Und gleichzeitig hat man beispielsweise ein Start-up Bereich, eine größere Fehlertoleranz.
00:07:53: Das sind im Grunde innovative Bereiche wo die Leute wissen wir müssen experimentieren.
00:07:58: da gehen natürlich Sachen schief.
00:07:59: wenn ich irgendwie neue Sachen ausprobier und deswegen in so einem Umfeld ist es leichter nicht zu scheitern sondern mit dem Scheitern gut umzugehen Weil es jeder weiß, okay, Schalten ist einfach ... Wenn ich einen Zeitabgrunde, dann ist die Chance der Sicherheit da einfach sehr groß.
00:08:18: Und wenn das jeder weiß und es auch einfacher darüber zu sprechen... Dann ist es einfacher nach Hilfe zu fragen.
00:08:26: und deswegen würde ich sagen, dass kommt so ein bisschen auf den Bereich oder die Industrien darauf an.
00:08:32: Wie stellst du dir eine gute, eine gelingende Fehlerkultur vor in einem Unternehmen etwa?
00:08:38: Was sind da Voraussetzungen für?
00:08:41: Ja,
00:08:42: also eine gute Fehler Kultur.
00:08:43: die ist sehr klar im Rissen in der Wissenschaft.
00:08:45: das weiß man was für Handlungen mit einhergehen.
00:08:49: Wir beschreiben das in dem sogenannten Kali Framework.
00:08:53: Kali steht für die einzelnen Handlungen die man dann sieht in diesen Unternehmen und es sind ganz konkrete Sachen.
00:08:59: Also k steht für korrigieren von Fehlern Das heißt Fehler werden direkt korrigiert.
00:09:06: Es ist nicht so ein Schlendrian.
00:09:08: Ein Fehler wird nicht korrigiert, dann kommt er zusammen mit anderen Fehlern und dann fliegt das ganze Ding in die Luft.
00:09:15: Das ist ganz entscheidend.
00:09:17: A bedeutet Antizipieren von Fehlernen.
00:09:22: In einer guten Fehlerkultur wird auch der Turm nachgedacht was schief laufen könnte um vorbereitet zu sein wenn etwas schief geht um schnell reagieren zu können.
00:09:32: R in Kali bedeutet Fehler auch zu riskieren.
00:09:37: Am Anfang habe ich gesagt, in der Wissenschaft experimentiert man viel um dann einfach neue Sachen rauszuprobieren.
00:09:43: und das ist genau damit gemeint.
00:09:44: also man versucht oder man riskiert auch mal einen kleinen Fehler zu machen um ein größeres Ziel zu erreichen.
00:09:50: In der Wissenschaft ist es beispielsweise wir riskieren dass ein Experiment schief geht um dann irgendwie was neues herauszufinden und dieselbe Unternehmen So kann man ein Unternehmen machen.
00:10:02: Also wenn man irgendwie neue Produkte baut, riskiert man das auch.
00:10:05: schief geht aber es kann natürlich auch gut gehen.
00:10:08: L in Kali steht für lernen.
00:10:11: Das ist so ein bisschen eigentlich ... Na ja klar jeder sollte aus Fehlern lernen... Aber es tatsächlich gar nicht so einfach aus Fehlern zu lernen Weil man nur aus Fehlern, nur aus dieser Diske-Panz kann man nichts lernen.
00:10:23: Man muss sich Gedanken machen was ist denn eigentlich der Grund warum das Schiff gegangen ist?
00:10:27: und dann muss man noch einen weiteren Schritt machen, man muss sich überlegen was ich es nächstes Mal eigentlich besser machen kann?
00:10:31: Und wenn man teilt, um sie zu verändern... Das heißt ja.. Wenn man sieht dass in Unternehmen die Prozesse angepasst werden, dass irgendwie Strukturen angepasste werden, das Tendenz sei gut!
00:10:42: Und das letzte ist i für informieren.
00:10:45: über Fehler sprechen Das ist auch was, was wir nie gerne machen.
00:10:50: Keiner wacht morgens auf und denkt sich hey ich würde gern über meinen Fehler sprechen.
00:10:55: Selbst selbst ich nach fünfzehn Jahren Fehlerforschung spreche nicht gern über eigene Fehler.
00:11:00: Und uns aber natürlich ganz entscheidend weil wenn ich bin nicht über Fehler spreche dann kann mir auch keine helfen, denn können andere daraus nicht lernen.
00:11:06: und deswegen ist das ganz wichtig.
00:11:07: D.h.,
00:11:08: die Fünf sind korrigieren, antizipieren riskieren, lernen und informieren.
00:11:13: Wenn man die Sachen sieht in Unternehmen, dann sprechen der Kultur.
00:11:18: Gut, ich hatte eben das Thema Klimawandel gebracht.
00:11:20: jetzt weiß man ja aus diesem Beispiel zum Beispiel dass die Wirtschaft oder Unternehmen nicht immer auf die Wissenschaft hören.
00:11:27: du hast jetzt aus der Theorie gesprochen aus der Wissenschaft.
00:11:29: wie sieht es denn in der Praxis aus?
00:11:30: dann wird das umgesetzt teilweise zumindest?
00:11:34: Ja, das sieht man also sehen wir in unterschiedlichen Unternehmen und sieht das auch relativ schnell.
00:11:41: tatsächlich unter dem wenn man da reingehen Und wir sehen aus Studien, dass es einfach große Unterschiede gibt in der Fehlerkultur oder wie wir sagen.
00:11:51: Wir sagen nicht Fehler Kultur sondern Fehler Management Kultur weil wir nicht den Fehler gut finden sondern einen guten Umgang also ein gutes Management.
00:12:01: und wenn wir so eine gute Fehler Management Kulturen Unternehmen sehen dann sehen wir das.
00:12:05: die Unternehmen zum einen innovativer sind sie sind sicherer Die haben, die Qualität der Produkte ist besser.
00:12:15: Die sind vor allem sehr viel profitabel.
00:12:17: Also man sieht ja große Unterschiede.
00:12:19: Interessant!
00:12:20: Wie sieht es denn aus mit dem Beispiel, was ich am Anfang gebracht habe?
00:12:23: Der Chef sagt da hast du einen Fehler gemacht vor versammelter Mannschaft.
00:12:27: Ist das generell zu akzeptieren wenn die Fehlerkultur stimmt im Unternehmen?
00:12:32: oder sagt man sowas nicht vor Versammeltern Mannschaften?
00:12:35: Ja also generell ist gut wenn man Fehler ansprechen kann Also, wenn man beispielsweise um das mal im kleineren Kreis zu machen.
00:12:44: Wenn wir einen Team haben und da sehen wir dass Leute tatsächlich sagen können ich habe ein Fehler gemacht oder du hast dann Fehler gemacht?
00:12:52: Dann ist es gut!
00:12:54: Weil sobald man darüber sprechen kann die korrigieren, dann kann man daraus lernen.
00:12:58: Wir bezeichnen das in der Wissenschaft als psychologische Sicherheit.
00:13:01: Das ist eine ganz wichtige Voraussetzung.
00:13:05: Jetzt in dem Beispiel mit dem Chef der vor der gesammelten Mannschaft sagt, du hast dir einen großen Fehler gemacht.
00:13:11: Das ist wahrscheinlich nicht ideal, würde ich mal sagen.
00:13:14: Die Leute fühlen sich natürlich nicht erbaut wenn sie ein Fehler gemacht haben und wenn sie dann von der ganzen Mannschaft gesagt wird, sagst du hast es hier verbraucht, dann freut sich da wahrscheinlich keiner
00:13:23: darüber.".
00:13:25: Du sprichst im Rahmen deines Themas davon das intellektuelle Demut eine zentrale Rolle spielt.
00:13:33: Was verstehst du darunter?
00:13:34: Ja, danke.
00:13:36: Das ist Anspruchs.
00:13:36: Es ist tatsächlich ein spannendes Thema und zwar ist es so das über die letzten, sagen wir mal, dreißigvierzig Jahre wurde immer gesagt was einen Unterschied macht im Umgang mit Fehlern für Leute ist wie selbstwirksam sie sind.
00:13:55: also haben Sie irgendwie in Glaube dass ich irgendeine schwierigen Situationen wie beispielsweise Fehler gut umgehen kann?
00:14:01: Und wenn sie das haben, dann gehen Sie wahrscheinlich auch besser mit Fehlern um.
00:14:06: Das weiß man auch.
00:14:07: Im Grunde genommen ist so einer der Glaubenssätze, der ganz wichtig ist für Fehler-Management.
00:14:12: und dann haben wir in verschiedenen Studien gesehen dass es aber noch eine andere Eigenschaft von Leuten gibt nämlich Demut.
00:14:21: Die Leute ticken ein bisschen anders Aber im Grunde nach gehen sie sehr ähnlich mit Fehlern um und dass diese Demut, demenmütige Leute den glauben, dass sie fehlbar sind.
00:14:32: Und wenn man glaubt, das man fehlba ist dann hat man ganz konkrete Handlungen die man auch beobachten kann.
00:14:38: Die haben tendenziell die Bereitschaft sich selbst richtig einzuschätzen.
00:14:42: Das heißt, die fragen nach Ficknack.
00:14:46: Die Leute haben auch...die sind typischerweise Wertschätzen da.
00:14:50: Dass sie sagen hey, das hast du gut gemacht oder das dir gut gelungen.
00:14:53: Sie wissen natürlich, dass es schwierig ist irgendwie was Gutes hinzukriegen.
00:14:58: Und Leute mit Demut, die sind auch bereit, Ratschläge anzunehmen.
00:15:03: Weil sie natürlich irgendwie denken, naja klar ich bin inkro-fehlbar und das heißt wenn ich mich inkro verbessern kann dann ist es immer gut.
00:15:10: Und diese Demute, das war ganz neu für die Wissenschaften, dass die einen großen Einfluss auf den Fehlermanagement von Leuten hat.
00:15:19: Das war spannend!
00:15:20: Macht es denn jetzt als Führungskraft diese demütigen Menschen... ...auf irgendeiner Art und Weise in den Vordergrund zurück?
00:15:27: damit dieses demütige auch irgendwie für andere als Vorbild dienen kann.
00:15:32: Ja, absolut!
00:15:34: Also wenn wir wissen Demut ist einfach wichtig für eine gute Fehlerkultur oder für gutes Fehlermanagement dann macht es natürlich Sinn Demut zu fördern in Unternehmen.
00:15:44: und das ist die Frage wie kann man Demut irgendwie fördern?
00:15:47: Und da ist glaube ich ne erste Sache dass man eine positive Einstellung über Demut vermitteln kann.
00:15:56: Was bedeutet es?
00:15:57: Typisch weiß ich nicht, wie's dir geht.
00:15:59: Aber wenn ich Demut höre auf Deutsch ... dann hat das immer so ein bisschen was Altertümliches und Selbstkasteihung und sowas alles.
00:16:07: Und das ist aber wissenschaftlich gesehen überhaupt nichts einer der alten Tugenden als im Grunde eine Charakterstärke, so wird das beschrieben in der Literatur.
00:16:18: Ich glaube, dass muss man einfach vermitteln, dass da etwas Positives ist.
00:16:23: Eine zweite Frage ist, kann man Den Leuten auch kann man den leicht machen, Demut an den Tag zu legen?
00:16:30: und ja das geht.
00:16:31: Man kann verschiedene Sachen machen dass die Leute wissen okay das ist irgendwie wichtig in meinem Team oder in meiner Organisationswohnung.
00:16:39: Beispielsweise wenn dann irgendjemand Demut also Wertschätzung beispielsweise an einen Tag gelegt hat und dann kann man das mal hervorheben.
00:16:46: Kann man im Team Meeting oder vor versammelter Mannschaft kann man es hervor heben.
00:16:51: Einige Firmen haben auch sowas wie Value Awards, wo sie dann sagen hey ihr lebt tatsächlich gute Werte vor und so was kann man machen.
00:17:01: Genau das sind zu direkte Sachen
00:17:05: wenn uns jetzt vielleicht Ärzte Ärztinnen oder Ingenieure, Ingenieurinnen hören die sagen was reden die da eigentlich?
00:17:11: ich kann mir keine Fehler leisten.
00:17:13: Ich mein Job ist so wichtig und sowas ja auch stimmt.
00:17:16: So verachtung erantwortungsvoll.
00:17:18: daher Fehler es is nicht.
00:17:20: Was würdest du denen sagen?
00:17:22: Ja Stimmt klar.
00:17:24: also es wäre erst mal sozusagen keiner will dass ein Chirurg sozusagen falsch irgendwie was schneidet oder das irgendwie eine Brücke nicht hält oder irgendeine Bremse beim Auto nicht funktioniert.
00:17:37: Also sozusagen keiner will Fehler machen.
00:17:40: Gleichzeitig ist es natürlich so, dass Fehler machen sehr menschlich ist.
00:17:45: Das heißt, es gibt gar keine Chance, dass Menschen keine Fehler machen, z.B.
00:17:50: eine Gründe dafür.
00:17:51: und wenn man das einfach mal akzeptiert dann ist die Frage was kann ich denn eigentlich machen damit die Fehler die ich mache?
00:17:58: Damit ich damit gut umgehe also beispielsweise ganz simpel in verschiedenen Professionen gibt's, wenn irgendetwas gemacht wird und dann wird es einfach nur mal einen Nachschau für die Sachen.
00:18:11: Also um Fehler aufzudecken und relativ schnell zu korrigieren.
00:18:15: Genau das würde ich würde sagen.
00:18:16: Ich hatte eben genannt das Beispiel mit den Prüfungen indem man sich ja eigentlich keine Fehler erlauben sollte.
00:18:24: Ist es zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen?
00:18:27: Da geht man ja auch rein guten Eindruck zu machen.
00:18:31: Der gute Eindruck, der besteht meistens auch darin die richtigen Antworten zu geben.
00:18:36: ist das so?
00:18:36: Ist da Fehlervermeidung wirklich das Gebot?
00:18:38: oder kann man das Risiko eingehen und sagen Ja Gott ich kann noch mal sagen Ich weiß es nicht.
00:18:44: Also ich kann da einfach nur mal für mich sprechen und die Beförmungsgespräche, die ich höre.
00:18:49: Und wenn ich... Für mich ist es immer ein positives Zeichen, wenn die Leute sagen hey!
00:18:53: Ich weiß das nicht und ich kümmere mich irgendwie davon, weil's eine gewisse Ehrlichkeit an den Tag legt.
00:19:01: Vielleicht um dass man so diese Ehrlichkei oder den guten Umgang mit Fehlern oder ehrlicher zu sagen, hey ich kann das nicht oder ich weiß es nicht.
00:19:12: Da wissen wir auch aus Studien dass das ein total super Effekt hat in Teams.
00:19:16: und weil wenn der Chef sagt Hey!
00:19:18: Ich kann irgendwas nicht dann signalisiert es im Grunde um allen anderen, dass sie auch sagen können Hey!
00:19:25: ich weiss es nicht und es gibt nur Offenheit über Fehler zu sprechen und das hat eine unheimliche befähigende Bewirkung.
00:19:31: Wie gehe ich denn um wenn ich jetzt bei einem Arbeitgeber gescheitert bin?
00:19:34: Ich habe die Probezeit womöglich nicht überstanden.
00:19:36: wie gehe ich damit um bei meiner nächsten Bewerbung?
00:19:39: Lass jetzt unter den Tisch fallen, das ist schwierig.
00:19:41: Der fragt nach was haben Sie gemacht?
00:19:43: oder was mache ich
00:19:45: da?
00:19:46: Also ich glaube, ich würde drei Sachen machen.
00:19:49: Erst mal versuchen anzuerkennen und das natürlich gar nicht so einfach.
00:19:55: Wenn man gescheitert ist dann tatsächlich für sich anzuerkennen... Für sich selbst!
00:20:01: Das war nix.
00:20:02: Dann ist es ein erster wichtiger Schritt.
00:20:04: Warum ist der so wichtig?
00:20:05: Weil wenn man erst mal dieses Scheitern anerkennt ... dann kann man natürlich auch sauber einmal überlegen, was war denn jetzt eigentlich?
00:20:13: Welchen Anteil hatte ich?
00:20:15: Weil so Scheitern ja auch am Anfang schon gesagt.
00:20:18: Er hat es natürlich... Das hat Informationen für mich und wenn nicht gescheitert bin, kann ich überlegen welchen Antil hatte ich aber welchen an Teil hatte vielleicht auch irgendwie das Umfeld oder was auch immer.
00:20:30: Und da ist die Crux dass man möglichst ehrlich zu sich selbst ist Also, sich den Spiegel sauber vorhält.
00:20:39: Weil normalerweise versuchen wir immer uns etwas in einem positiveren Nicht-Selbstdarstehenden zu lassen und sagen immer, na ja der Chef war schlimm oder das Umfeld oder das Team oder was auch immer.
00:20:51: Und da ist aber wichtig einmal auch zu sagen okay nee ich habe hier oft Sachen falsch gemacht... ...und dann das dritte ist dass man konkret den nächsten Schritt geht und sich überlegt ne ok wenn ich hier irgendwie Sachen falschgemacht hab Was würde ich denn das nächste im nächsten Job tatsächlich besser machen?
00:21:10: Was würd' ich anders machen, was würde ich verändern.
00:21:14: Und wenn man das erschafft erstmal akzeptieren dann sauber analysieren und es bedeutet nicht dass man sich einfach Tage einfach hinsetzt und das auf dem Papier schreibt sondern einfach mal für sich überlegt naja was habe ich denn vielleicht ja auch falsch gemacht?
00:21:30: und als drittes sich überlegt was wird man denn anders machen?
00:21:34: dann ist das sicherlich ein erster guter Schritt in eine bessere Zukunft.
00:21:39: Du hast mir damit praktisch die nächste Frage schon beantwortet, sei denn du willst noch irgendwas hinzufügen?
00:21:43: Wie mindere ich meine Angst vor dem Scheitern?
00:21:45: gibt es da Techniken auch?
00:21:46: aber du hast das ja eigentlich schon jetzt fast gänzlich beantworten
00:21:51: und das weiß ich nicht.
00:21:52: Das ist tatsächlich eine gute Frage und das ist glaube ich gar keine einfache Frage.
00:21:59: also vielleicht um uns mal gemeinsam darüber nachzudenken.
00:22:03: Also, was bedeutet denn Angst?
00:22:06: Angst bedeutet das irgendwie eine Emotion her und Angst bedeutet irgendwie Gefahr.
00:22:11: also ich muss irgendwas machen und ansonsten ist gefährlich für mich.
00:22:15: Wie entsteht jetzt eigentlich so einer Angst?
00:22:19: Er ist im Grunde, um so ein bisschen simpeles Beispiel zu bringen.
00:22:23: Wir sind gemeinsam in dem Dungel und dann kommt ein Löwe auf uns zu.
00:22:29: Dann sehen wir den Löwe und verstehen wir in unserem Gehirn.
00:22:34: Ah okay, Löwe ist irgendwo da?
00:22:37: Überziebe ich dich vor, ist doch klar.
00:22:38: Ja!
00:22:43: Dann hast du ein Problem, Fehler erst mal gemanagt.
00:22:51: Wenn wir den Schritt weitergehen und zu belegen, okay ich realisiere Löwe ist da.
00:22:56: Und dann gibt es eine Einschätzung entweder bewusst oder unberust.
00:22:59: wenn ich jetzt glaube ah Löwe is irgendwo gefährlich Dann sendet mir mein Gehirn Irgendwas Gefahr uns löst Emotionen aus das meistens unbewusst und die kommen auch nicht kontrollieren und dann reagiere ich da irgendwie drauf.
00:23:14: was ich damit nur sagen wollte, weil es im Grunde genommen so eine Emotion hängt auch stark mit irgendwie Glauben setzen zusammen.
00:23:21: Also wenn ich glaube dieser Löwe ist nicht gefährlich für mich, weil's irgendwie ein ganz kleiner Löwe isst oder weil ich diesen Löwen von klein ankenne, dann reagiere ich anders da drauf.
00:23:31: Genauso ist bei Fehlern auch.
00:23:33: Wenn ich glaube dass ein Fehler einfach immer schlimm ist und einfach... Ich gelernt habe das immer einen auf dem Deckel kriegt Dann ist so, dass ein Fehler passiert und ich habe Angst, dass sich wieder einen auf den Deckel kriegt.
00:23:48: Und wenn man diesen Glaubenssatz verändert in Ja, Fehler sind potenziell negativ aber ja, ich kann sie auch... Ich kann sie managen also ich kann aus einem Fehler auch was Positives machen nämlich zum Beispiel lernen dann ist das glaube ich ein erster sehr wichtiger Schritt um weniger Angst vor Fehlern zu haben.
00:24:08: Es gibt ein Dilemma, zumindest laut meiner These dich gerade jetzt aufstelle.
00:24:12: Also wer Dienst nach Vorschrift macht der kann nicht scheitern oder bei dem ist die Gefahr geringer dass er scheitert oder sie.
00:24:19: Aber wer viel Herzblut und Ambition in die Sache steckt der schon also die Quintessenz wäre.
00:24:24: dann ich mache Dienst nach vorschrift.
00:24:27: Wie mache ich das?
00:24:27: Dass sich da dieses dilemma erst gar nicht aufkommen lasse?
00:24:31: Ja Also wenn ich das höre, dann ist ja erstmal die Intuition dienst nach Vorschrift.
00:24:37: Da macht man irgendwas bei so eingetretene Fahre also irgendwie ein Prozess, den man schon hundertmal gemacht hat, macht man immer wieder.
00:24:44: Das heißt da werden auch wenig Fehler auftauchen während wenn man sozusagen Herzblut reinsteckt und irgendwie auch mal was Neues probiert, dann natürlich beim neuen passieren eben auch irgendwie Fehler.
00:24:54: Aber jetzt ist es natürlich auch so dass nicht nur Handlungsfehler gibt sondern auch Unterlassungsfehler.
00:25:01: Also was bedeutet das, wenn ich etwas tun sollte.
00:25:05: Aber es nicht tu?
00:25:06: also beispielsweise eigentlich sollte Ich mich auf einen neuen Job bewerben aber ich tue es nicht.
00:25:13: Das sind sogenannte Unterlassungswähler und dass ist wenn ich Dienst mit nach Vorschluft mache immer in den selben Prozess.
00:25:19: erstellen uns einfach mal eine schöne Bürokratie vor sozusagen vollbürokratisch Wenn man da immer den selben Prozess macht und man weicht ja nicht ab, man darf der auch nicht abweichen.
00:25:29: Und dann verändert sich aber die Umwelt also irgendwie.
00:25:31: es gibt irgendwie neue Technologien, es gibt einen neuen Bedürfnis von den Leuten.
00:25:35: Aber ich bleibe die ganze Zeit bei meinem Prozess.
00:25:39: Dann schießt dieser Prozess natürlich systematisch an dem vorbei was wir eigentlich machen sollen... ...und dann führt das erst recht zum Schaltern.
00:25:46: Das heißt Dienst nach Vorschrift schützt nicht vor Scheitern.
00:25:52: manchmal befördert sogar Scheitermann Dieses
00:25:56: Unterlassen, das kann ja auch bei der Führungskraft der Fall sein.
00:25:59: Wenn er zum Beispiel ein Mitglied eines Teams... ...dass sich an den Fehlern anderer ergötzt, sowas gibt es hier also was soll's ja geben?
00:26:06: hat jeder schon mal vielleicht so einen Menschen erlebt?
00:26:09: Wie gehe ich mit dem um?
00:26:09: wenn ich den einfach so gewähren lasse ist das ja auch eine unterhaltung Unterlassungsfehler genau.
00:26:16: wie geht man damit um?
00:26:18: Also wenn jemand sich ergötzts an fehlern von anderen denn Das ist ja instinktiv, würde ich sagen direkt einmal rausschmeißen.
00:26:29: Es ist natürlich irgendwie ein bisschen komisch, wenn da irgendjemand sich freut oder jemand anderen der Leid erfährt.
00:26:36: Jetzt ist es relativ nah an Schadenfreude und so was alles.
00:26:39: Und Herrschadenfreud ist auch zum gewissen Grad... das hat wahrscheinlich jeder schon mal gehabt.
00:26:46: Ich glaube in so einem Fall ist eigentlich das Problem, dass in dem Team irgendein Konflikt ist.
00:26:52: Das heißt, irgendjemand will irgendetwas anderes Böses und dann freut man sich über einen Schaden.
00:26:58: Und ich glaube da muss man vor allem versuchen den Teamkonflikt aufzulösen anstatt... oder bevor man die Person raus schmeißt.
00:27:05: Und wenn es einfach nur in der Position hängt weil sie einfach ja sich freut über den Schaden von anderen ist das wahrscheinlich besser wenn man sich von einer Person trennt.
00:27:16: Ja zum Schluss noch vielleicht, das mache ich ganz gerne nochmal so drei oder fünf Tipps.
00:27:21: Wie gehe ich jetzt persönlich mit Fehlern, Scheitern um?
00:27:24: So Schritte vielleicht.
00:27:26: Wie ich selbst daran gehe ... Wenn ich Angst vor Fehlernen habe oder Fehler gemacht habe,
00:27:32: wie gehe ich
00:27:32: vor?
00:27:34: Ja.
00:27:35: Vielleicht drei Sachen.
00:27:39: Drei Reichen ja!
00:27:42: Das Gute ist ein Fehler und den Umgang mit Fehlern, dass jeder was machen kann.
00:27:48: Also zum einen sich selbst verbessern.
00:27:51: Aber wir wissen aus Studien, dass Leute in Teams die besser mit Fehlern umgehen einfach auch einen sehr positiven Einfluss auf andere haben.
00:27:59: Und vielleicht gerade auch in Richtung Führungskrafte weil da wissen wir an einer Führungskräfte haben ein paar starken Einflüsse auf die Fehlerkultur.
00:28:07: Da sind glaube ich drei Sachen ganz wichtig.
00:28:09: Das erste ist Walk the Talk.
00:28:11: also über Fehlerkultur und gute Fehlerkulturen zu sprechen ist eine Sache aber tatsächlich auch mal eigene Fehler vor versammelter Mannschaft zugeben, ist was anderes.
00:28:24: Gleichzeitig wenn man das tut hat man einen ganz tollen positiven Einfluss weil man setzt die Normen dass man über Fehler sprechen kann in dem Team oder in der Organisation.
00:28:35: Das zweite ist auch als Führungskraft ein wichtiger Aspekt dass man Leuten hilft Fehler richtig einzuschätzen.
00:28:46: Also manchmal sind Leute, die verzweifeln völlig am Fehler und kleine Fehler werden ganz groß in den Köpfen.
00:28:55: Und manche Leute hören einfach den Dong nicht.
00:28:59: Da ist ganz wichtig einmal sozusagen ein Fehler akkurat realistisch einzuschätzen und auch klar abzugrenzen den Fehler von den Konsequenzen.
00:29:10: Weil nicht jeder Fehler führt zu negativen Konse quenzen.
00:29:13: Man kann Fehler auch direkt beheben und kann daraus lernen.
00:29:16: Das heißt, eine richtige Einschätzung ist wichtig und da als Coach aufzutreten ist glaube ich eine sehr hilfreiche Sache.
00:29:23: Und das letzte auch für Führungskraften ist die Leute durchaus herauszufordern dass sie sich strecken müssen und auch mal eigene Fehler.
00:29:33: Also jeder macht Fehler, aber sozusagen dass sie auch eigene Fehler machen können.
00:29:37: Weil wenn man eigene Fehler macht dann lernt man auf damit umzugehen sogenannte Coping-Strategien zu entwickeln.
00:29:42: also man entwickelt eine gewisse Resilience und ist ganz wichtig.
00:29:47: Es ist natürlich wichtig das man die Leute nicht... Sie muss natürlich unterstützen Aber durchaus sozusagen auch herausfordern in ihren Aufgaben.
00:29:55: Die drei Sachen würde ich ja vielleicht da einmal zusammenfassen lassen.
00:30:00: Also einmal als Vorbild agieren, als Coach und als Herausforderer.
00:30:05: Christoph wir haben den Anfang gemacht über Fehler und Scheitern gesprochen.
00:30:10: das sollte man ja und das haben wir gemacht.
00:30:12: dafür danke ich.
00:30:13: dir war total spannend und danke dass du dir die Zeit genommen hast.
00:30:18: Ganz vielen Dank Wolfgang!
00:30:19: Das hat sehr viel Spaß gemacht.